Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren

Nach Rückfall der Erkrankung - Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren¹⁻⁴

In den letzten Jahren haben sich die Therapiemöglichkeiten für Patientinnen mit wiederkehrendem Eierstockkrebs deutlich erweitert. Ein wichtiges Kriterium ist auch hier, ob der Tumor auf die erneute platinhaltige Chemotherapie angesprochen hat oder nicht. Falls bei Ihnen eine platinhaltige Chemotherapie weiterhin wirksam ist, werden Ihre behandelnden Ärzte prüfen, ob bei Ihnen die Voraussetzungen für eine erneute Erhaltungstherapie mit einem PARP-Inhibitor gegeben sind. Als alternative Therapie kann auch eine Behandlung mit einer Substanz in Erwägung gezogen werden, die eine Versorgung des Tumors mit Blut und Sauerstoff unterbindet (sogenannte Angiogenese-Inhibitoren).

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Auch nach Rückfall des Eierstockkrebs kann die Erhaltungstherapie mit einem PARP-Inhibitor* bei guter Lebensqualität einen erneuten Rückfall der Erkrankung deutlich verzögern und die Belastungen einer frühzeitigen erneuten Chemotherapie vermeiden.

Therapiesituation

Mehr Informationen

* Zur Erhaltungstherapie von rezidiviertem Eierstockkrebs sind in der EU gegenwärtig drei PARP-Inhibitoren (Niraparib, Olaparib, Rucaparib) zugelassen
(Stand September 2020)

Referenzen: 1. Konecny, G. E. & Kristeleit, R. S. PARP inhibitors for BRCA1/2-mutated and sporadic ovarian cancer: current practice and future directions. Br. J. Cancer 115, 1157–1173 (2016). 2. Ohmoto, A. & Yachida, S. Current status of poly(ADP-ribose) polymerase inhibitors and future directions. OncoTargets Ther. 10, 5195–5208 (2017). 3. Gupta S, Nag S, Aggarwal S, Rauthan A, Warrier N. Maintenance therapy for recurrent epithelial ovarian cancer: current therapies and future perspectives - a review. J Ovarian Res. 2019;12(1):103