Risikofaktoren

Die Ursachen für die Entstehung von Eierstockkrebs sind vielfältig und für jede Frau sehr individuell.

Ein erhöhtes Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, besteht:1,2

  • wenn Sie älter als 60 Jahre sind
  • wenn Sie an Übergewicht leiden
  • wenn Sie kinderlos geblieben oder unfruchtbar sind oder nach der Menopause mit einer Hormonersatztherapie behandelt wurden
  • wenn Sie bereits an einer anderen Krebsform, z.B. Brust-, Gebärmutterschleimhaut- oder Darmkrebs erkrankt sind
  • wenn enge Verwandte, wie etwa Mutter oder Schwester an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind. In diesen Fällen liegt häufig eine vererbte Genveränderung (Mutation) in den Genen BRCA-1 und BRCA-2 (BReast CAncer), auch als „Brustkrebsgene“ bekannt, vor.3

Mittlerweile wird allerdings vermutet, dass es auch Faktoren gibt, die das Risiko für Eierstockkrebs senken können. Dazu zählen ein junges Alter bei der ersten Schwangerschaft, die Einnahme der „Pille“ zur hormonellen Verhütung sowie ein frühes Einsetzen der Wechseljahre.1

Welche Symptome treten auf?

Mehr Informationen

Referenzen:  1. Deutsche Krebshilfe & Deutsche Krebsgesellschaft. Krebs der Gebärmutter und der Eierstöcke - Die blauen Ratgeber. 2017. 2. Ovarian Cancer Risk Factors. Abrufbar unter: https://www.cancer.org/cancer/ovarian-cancer/causes-risks-prevention/risk-factors.html. (Abgerufen am 21.07.2019). 3. Zhang, S. et al. Frequencies of BRCA1 and BRCA2 mutations among 1,342 unselected patients with invasive ovarian cancer. Gynecol. Oncol. 121, 353–357 (2011).